Image Image

Der Rhein-Erft-Kreis ist ein Kreis im Westen Nordrhein-Westfalens im Regierungsbezirk Köln. Er umfasst 10 Kommunen und bietet als einer der größten Arbeitgeber in der Region vielfältige Möglichkeiten der beruflichen Weiterentwicklung. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist im Prüfungsamt die Stelle einer/eines

Prüferin/Prüfers (m/w/d) für den Bereich des Breitbandausbaus

in Teilzeit (50%) für den Förderzeitraum (drei bis fünf Jahre) befristet zu besetzen. Eine mögliche Vertragsverlängerung ist nicht ausgeschlossen. Die Stelle ist grundsätzlich für Teilzeitarbeit geeignet, jedoch erfordert die Stelle die Bereitschaft, auch nachmittags Dienst zu leisten.

Eine Eingruppierung kann bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 11 TVöD (vgl. A 12 LBesO A NRW) erfolgen. Dienstort ist Bergheim.

Was bringen Sie mit?

Hier
  • Abgeschlossenes Bachelorstudium oder vergleichbarer Abschluss in der Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre oder
  • Qualifikation für die Laufbahn der Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt (vormals: gehobener Dienst) oder
  • Abschluss der Weiterbildung zur Verwaltungsfachwirtin/ zum Verwaltungsfachwirt (vormals: Angestelltenlehrgang II)
  • Umfangreiche und tiefgreifende betriebswirtschaftliche Kenntnisse sowie Kenntnisse des Neuen Kommunalen Finanzmanagements
  • Die Bereitschaft zum Besuch der Fortbildung „Kommunale Jahresabschlussprüfung“ des Instituts der Rechnungsprüfer und Rechnungsprüferinnen in Deutschland e. V. (Dauer: Corona bedingt derzeit mindestens acht Monate) mit Abschluss durch Prüfung und Zertifikat

Was ist außerdem wünschenswert?

Hier
  • Da der Förderbereich von der Erfüllung und Einhaltung bestimmter technischer Voraussetzungen geprägt ist, sollte idealer Weise eine gewisse Affinität im technischen Bereich vorhanden sein.
  • Im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung der Regelungen des Förderbereichs und der internen Aufgabenstrukturierung sind hohes Abstraktionsvermögen, konzeptionelles Denken und Methodenkompetenz erforderlich.
    • Aufgrund eines zu erwartenden hohen Arbeitsanfalls im Hinblick auf die Prüfung der Mittelabrufe und Verwendungsnachweise wird besondere Einsatzbereitschaft erwartet.
      • Die nachvollziehende Bewertung der Fördervorgänge erfordert zum einen eine sachliche, ggf. bis ins Detail gehende Betrachtung von Vorgängen ohne den Blick für das Wesentliche zu verlieren. Dazu gehört auch die Befassung mit den Arbeitsabläufen sowie den zugrunde liegenden Rechtsnormen. Die Prüferin/der Prüfer muss in der Lage sein, Abweichungen von normierten Förderverfahren und Fehlerquellen zu erkennen und deren finanzielle, rechtliche und ggf. auch sonstigen Folgen für die Verwaltung beurteilen zu können. Die Prüfung erfolgt selbstständig und eigenverantwortlich; gefordert sind deshalb Urteilsfähigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
      • Die Prüfung erfolgt teilweise mit spezieller Prüfersoftware. Auch hierzu wird die Bereitschaft zum Besuch entsprechender Fortbildung vorausgesetzt. Daneben werden fundierte Kenntnisse sowohl der in der Verwaltung eingesetzten Standardsoftware als auch des Finanzsoftwareprodukts INFOMA erwartet.
      • Wechselnde Prüfbereiche innerhalb der Förderung erfordern ein hohes Maß an Bereitschaft, sich ständig mit neuen Fragestellungen und Problemfeldern auseinander zu setzen. Die Tätigkeit erfordert insofern Flexibilität, selbstständiges, strukturiertes und systematisches Arbeiten, Eigeninitiative, Durchsetzungsvermögen und analytisches Denken.
      • Sachlichkeit, Objektivität und Verschwiegenheit sind unabdingbar. Daneben werden Belastbarkeit, Konfliktbereitschaft sowie Teamfähigkeit erwartet.
      • Die Gespräche mit den Beteiligten im Haus und in den Kommunen sowie ggf. den Telekommunikationsunternehmen erfordern Verhandlungsgeschick, eine angemessene Gesprächsführung sowie ein ausgeprägtes Geschick zur Lösung von Konflikten. Voraussetzung ist eine ausgezeichnete mündliche und schriftliche Kommunikationsfähigkeit.


        Was ist ihr Aufgabenbereich?

        Hier

        Begleitung und Prüfung aller Vorgänge im Rahmen des Förderverfahrens der Breitbandförderung zur Durchführung des „Graue-Flecken-Förderprogramms“ in enger Zusammenarbeit mit dem Amt für Strukturwandel, Fördermittelmanagement und Breitbandentwicklung und in Kooperation mit den kreisangehörigen Kommunen.

        Dazu gehören u. a.:

        • Begleitung und Prüfung aller notwendigen Förderanträge, Mittelanforderungen und Verwendungsnachweise sowie der sonstigen Projektabwicklung einschließlich notwendiger Vergabeverfahren
        • Begleitung und Prüfung notwendiger vertraglicher Regelungen
        • Entwicklung und Abstimmung von Checklisten und Prüfstandards zur Begleitung und Prüfung der Einhaltung der Förderbestimmungen, auch in Abstimmung mit den Prüfungsämtern der beteiligten Kommunen
        • Vorbereitung und Durchführung von Informations- und Schulungsveranstaltungen für die beteiligten Kommunen zur Anwendung der Checklisten und Standards
        • Durchführung von und/oder Mitarbeit in Arbeitskreisen und Projektsitzungen
        • Prüfung der haushalterischen Abwicklung der Fördermaßnahme, insbesondere auch im Rahmen der Prüfung der Jahresabschlüsse
        • Sichtung und Analyse neuer Förderbestimmungen

                Was bieten wir Ihnen?

                Hier

                Der Rhein-Erft-Kreis arbeitet stetig an der Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit. Aus diesem Grund wurden bereits vielfältige Angebote zur Attraktivitätssteigerung geschaffen:

                • Gleitende Arbeitszeit
                • Möglichkeit der Heimarbeit
                • eigener Betriebskindergarten
                • betriebliches Gesundheitsmanagement (u.a. vergünstigte Firmenfitness-Angebote)
                • vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten
                • attraktive Aufstiegschancen
                • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
                • krisensichere Arbeitsplätze

                Allgemeine Grundsätze?

                Hier

                Der Rhein-Erft-Kreis fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Gleichstellungsgesetz und dem Gleichstellungsplan des Rhein-Erft-Kreises. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen oder die Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes bereits erfüllt sind.

                Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

                Bewerbungsunterlagen, die als unverschlüsselte E-Mail übersandt werden, sind auf diesem Weg gegen unbefugte Kenntnisnahme oder Veränderung nicht geschützt. Die Bewerbungsunterlagen werden ausschließlich zum Zwecke des Auswahlverfahrens verwendet und nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen gelöscht. Weitere Hinweise zum Datenschutz finden Sie unter https://www.rhein-erft-kreis.de/datenschutz.


                Zurück zur Übersicht Online-Bewerbung