Der Rhein-Erft-Kreis bietet mit seiner verkehrsgeografisch günstigen Lage zu den Universitäts-/ Großstädten Köln/Bonn und Aachen eine hohe Standortattraktivität für Unternehmen aus den verschiedensten Bereichen der Wirtschaft, des Handwerks und der Bildung. Die gute Infrastruktur und die abwechslungsreiche Landschaft sind weitere Qualitäten, die auch im Hinblick auf Wohn- Freizeit- und Erholungsangebote den Kreis auszeichnen. Hier leben ca. 465.000 Einwohner, deren gesundheitliche Versorgung durch die Einrichtungen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes sicherzustellen ist.

Mit Genehmigung des Haushaltes 2021/2022 (voraussichtlich Ende des Jahres 2021) ist im Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises, Abteilung „Sozialpsychiatrischer Dienst“, die Stelle einer/eines

Sozialarbeiterin/Sozialarbeiters bzw. Sozialpädagogin/Sozialpädagogen (m/w/d)

in Vollzeit am Dienstort Bergheim zu besetzen.

Die Stelle ist nach Entgeltgruppe S 14 TVöD SuE/Besoldungsgruppe A 11 LBesO A NRW bewertet.

Das Gesundheitsamt des Rhein-Erft-Kreises ist kommunaler Ansprechpartner in allen Belangen des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Die Aufgabenerfüllung erfolgt in Zusammenarbeit mit einem multiprofessionellen Team.

Zum Aufgabenbereich gehören:

  • Beratung und Betreuung psychisch Kranker, Abhängigkeitskranker und psychisch sowie geistig Behinderter oder von Behinderung bedrohter Menschen im Rahmen des gesetzlichen Auftrages nach PsychKG, ÖGDG und Sozialgesetzbuch,
    • Beratung der Angehörigen und des sozialen Umfelds,
      • Einleitung und ggf. Begleitung sowie Organisation von Hilfen in Zusammenarbeit mit Ärztinnen/Ärzten des Sozialpsychiatrischen Dienstes,
      • Mitwirkung bei Kriseninterventionen einschließlich Unterbringungen nach dem Gesetz für psychisch Kranke (PsychKG) und dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB),
      • Fertigung von Sozialberichten und Stellungnahmen für diverse Leistungsträger,
        • Teilnahme an Fach- und Fallkonferenzen,
        • Netzwerkarbeit, Mitwirkung an der Suchtkoordination und Psychiatrieplanung,
        • Mitwirkung bei der statistischen Berichterstattung, Aktenführung, Pflege und Weiterentwicklung der digitalen Dokumentation,
            • Mitwirkung an Konzepten und strategischen Planungen,
            • Öffentlichkeitsarbeit.

                Bewerberinnen und Bewerber sollten folgende Qualifikationen aufweisen:

                • Abgeschlossenes Studium der Sozialarbeit/Sozialpädagogik sowie staatliche Anerkennung als Sozialarbeiterin/Sozialarbeiter oder Sozialpädagogin/Sozialpädagoge bzw. sonstige Beschäftigte, die aufgrund gleichwertiger Fähigkeiten und ihrer Erfahrungen entsprechende Tätigkeiten ausüben können,
                • Erfahrungen in der Netzwerkarbeit, Sucht- und Psychiatriekoordination oder Konzepterstellung,
                • Kenntnisse der Sozialgesetzbücher und die angrenzenden Rechtsverordnungen in Bezug auf die auszuübende Tätigkeit sowie Fachkenntnisse zum Gesetz für psychisch Kranke (PsychKG), Gesetz über den öffentlichen Gesundheitsdienst NRW (ÖGDG), Bürgerliches Gesetzbuch (BGB), insbesondere Betreuungsrecht und Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) sind für die Tätigkeit Voraussetzung,
                • PC-Kenntnisse der Standardsoftware MS Office.

                  Von den Bewerberinnen und Bewerbern werden erwartet:

                  • Fähigkeit zu selbstständigem Arbeiten, auch in Außensprechstunden in den Kommunen des Rhein-Erft-Kreises,
                  • Lernbereitschaft und Belastbarkeit,
                  • Kommunikations-, Kooperations- und Konfliktfähigkeit,
                  • Engagement für sozialpsychiatrische Aufgaben.

                  Da die Wahrnehmung der Aufgaben auch mit Tätigkeiten im Außendienst verbunden ist, ist eine Fahrerlaubnis der Führerscheinklasse B erforderlich, sowie die Bereitschaft, den eigenen PKW gegen Kostenerstattung für Dienstfahrten einzusetzen.

                  Die Stelle ist grundsätzlich auch für Teilzeitkräfte geeignet, jedoch muss die Bereitschaft bestehen, auch nachmittags Dienst zu versehen und die Arbeitszeit den dienstlichen Belangen anzupassen. Der Rhein-Erft-Kreis fördert die Gleichstellung von Frauen und Männern nach dem Gleichstellungsgesetz und dem Gleichstellungsplan des Rhein-Erft-Kreises. Bewerbungen von Frauen sind daher ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen oder die Vorgaben des Landesgleichstellungsgesetzes bereits erfüllt sind.

                  Bewerbungen von schwerbehinderten Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

                  Reizt Sie diese interessante Herausforderung? Dann reichen Sie Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen und Ihrem frühestmöglichen Eintrittstermin bitte bis zum 05.11.2021 über unser elektronisches Bewerbungsportal (www.rhein-erft-kreis.de) ein. Bitte sehen Sie von einer Papierbewerbung oder einer Bewerbung per E-Mail ab.

                         

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